Wohnmobilreise in die USA – aber in welche Gegend?

Ob du mit dem Mietwagen oder dem Wohnmobil die USA bereist: Am Anfang aller Planung steht immer die Frage „Wohin genau soll es denn gehen?“. Eigentlich könnte man Jahre damit verbringen, die Staaten zu erkunden – da du wahrscheinlich aber nur ein paar Wochen Zeit hast, stelle ich dir hier mal die verschiedenen Regionen vor. So kannst du deinen Zielort schon mal etwas eingrenzen 🙂

New England:

Im äußersten Nordosten der USA gelegen, bietet diese Region auf der einen Seite jede Menge Kultur – hier liegen einiger der ältesten Städte des Landes, die auf eine lange Geschichte zurückblicken können. Auf der anderen Seite findet man Strände, jede Menge leckeres Seafood und, in den Wintermonaten, herrliche Schneelandschaften.

Mid-Atlantic:

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Das Mid-Atlatic Areal reicht von New York bis nach Washington D.C. – hier liegen also einige der größten Städte der USA! Natürlich stecken diese voller Geschichte und Leben, hier kann man Wochen in nur einer Stadt verbringen ohne dass Langeweile aufkommt.
Außerhalb der Städte durchziehen Bergketten und Kiefernwälder („Pine Barrens“) die Landschaft. An der Küste locken die Long Island Beaches und das Jersey Shore, einen Ausflug entlang der Küste zu unternehmen.

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South:

Wer an den Süden denkt, dem kommt automatisch der Song „Sweet Home Alabama“ in den Sinn – hier herrscht ein lockerer Lebensstil, die Leute pflegen ihre Tradition der Blues- , Jazz- , Rockn n Roll- , und country-Musik.
Die Gegend ist subtropisch geprägt, es gibt sowohl mit Grün bedeckte Berge als auch lange weiße Sandstrände.

Florida:

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Florida ist sicher eines der beliebtesten Touristenziele. Hier hat das Leben einen karibischen Touch, besonders in Miami. Vom Süden aus erreicht man schon in kurzer Zeit mehrere exotische, karibische Inseln!
Florida verfügt über insgesamt ca. 1.200 km Sandstrand – trotz hoher Temperaturen bieten sich hier also genügend Möglichkeiten zur Abkühlung.
Zudem liegen hier die berühmten Everglades, die unzähligen Tierarten eine Heimat bieten, darunter auch den einzigen wildlebenden Flamingos in den USA.

Midwest:

Der mittlere Westen besteht zu einem großen Teil aus Farmland, Wäldern und hübschen kleinen Städtchen, aber auch Metropolen wie Chicago.
Wer Seen mag, wird hier ebenfalls sein Glück finden: Das Gebiet liegt bei den „Great Lakes“, dem größten Frischwasserreservoir der Welt. Sie haben das „Great“ wirklich verdient, immerhin nehmen sie eine Fläche ein, die gut 2/3 von Deutschland entspricht!

Texas:

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Texas ist nicht nur die Wahlheimat von Konny Reimann, sondern auch von vielen spanisch- und mexikanisch stämmigen Einwanderern, die die Kultur hier stark prägen. Es ist beinahe ein eigenes Land im Land und nach Alaska der zweitgrößte Staat der USA.
Anders als man es vielleicht durch diverse Westernfilme vor Augen hat, gibt es hier mehr als nur Prärie: Je nach Klimazone findet man Wälder, hohe Berge, Getreidefelder und eine tolle Küste. Housten beherbert zudem die bekannte Raumfahrtzentrale!

Great Plains:

Sie durchziehen die USA östlich der Rockys von Nord nach Süd – hauptsächlich bestehen die Great Plains aus Prärien, die für die Landwirtschaft genutzt werden. Als Urlaubsort sind sie nicht unbedingt zu empfehlen.

Rocky Mountains:

Yellowstone-Nationalpark-Rocky-mountains
Westlich der Great Plains durchziehen die „Rockys“ das Land. Sie sind ein fantastisches Ziel für Outdoor-begeisterte Traveller, dort liegt z.B. auch der bekannte Yellowstone Nationalpark: hier findet man herrliche Ski- und Klettergebiete, man kann sich beim Rafting austoben oder beim Wandern den Puls der Natur fühlen. Auch für die Hobbyfotografen unter euch bietet die Natur malerische Kulissen, mit schneebedeckten Bergen im Hintergrund und umwaldeten Seen!
Während große Teile vom Mensch noch völlig unberührt sind, finden sich in anderen Gebieten größere Städte wie z.B. Denver.

Southwest:

Der Südwesten ist geprägt von weiten Wüstengebieten – nichtsdestotrotz liegen hier einige der größten Städte der Vereinigten Staaten, u.a. Las Vegas, Salt Lake City und Phoenix sowie viele fantastische Naturattraktionen: Du kannst z.B. den Grand Canyon durchwandern oder das Monument Valley erkunden, das schon für unzählige Filme als Drehkulisse gedient hat!
Der Zion-Nationalpark ist ebenfalls eines der absoluten Highlights – tiefblauer Himmel, hellgrüne, saftig grüne Pinien und hell-purpurfarbene Sandstein-Canyons formen hier mit glasklaren Flüssen ein kleines Paradies, das zu einem Roadtrip oder Wanderungen einlädt.

Tipp: In diesem Artikel findest du die Top 5 Ziele für Campertouren durch die USA!

California:

Wie der Südwesten ist auch Kalifornien stark von spanischen und mexikanischen Einflüssen geprägt. Hier leben außerdem unzählige Einwanderer aus der ganzen Welt – kein Wunder, liegen hier doch einige der fantastischsten Städte überhaupt!
Auch landschaftlich ist dieser Teil der USA sehr abwechslungsreich. Neben Wüsten und Regenwald gibt es, wenn man nur hoch genug fährt, schneebedeckte Berge und natürlich jede Menge tolle Strände. Hier kannst du z.B. mit dem Wohnmobil durch den Yosemite Nationalpark fahren oder im Death Valley die unendliche Weite des Lands spüren!

Pacific Northwest:

Zion Nationalpark
Der Nordwesten ist ein weiteres Outdoor-Paradies – das Besondere ist hier, dass du schon in sehr kurzer Zeit nach dem Verlassen der großen Städte mitten in einen Wald oder auf eine Bergkuppe kommst. Du kannst Vulkane erwandern oder salbeibedeckte Steppen durchqueren, es warten u.a. die „Seven Wonders of Oregon“ auf dich, zu denen auch der Crater Lake Nationalpark mit einem azurblauen Kratersee gehört!

Bilder: CC0 Public Domain

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