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Das CamperHero 1x1 für die USA

Ja, um ein Wohnmobil zu fahren reicht in den USA und Kanada bei den meisten Modellen der ganz normale deutsche Führerschein der Klasse B aus. Du brauchst also nicht unbedingt einen internationalen Führerschein, hilfreich ist es mitunter trotzdem. Solange das Gefährt nicht länger als 39 feet ist (11,90 m) oder über 11,9 Tonnen wiegt brauchst du auch keinen speziellen Wohnmobil-Führerschein o.ä..

Nevada ist allerdings ein Sonderfall: Hier reicht der Führerschein Klasse B nicht aus, sondern es wird in der Regel die Klasse 3 oder C1/C benötigt.

Der Sprit ist in den Staaten um einiges günstiger als bei uns: Im Durchschnitt kostet der Liter Diesel ca. 0,54 Euro/Liter, und Super-Benzin 0,59 Euro/Liter.

Es gibt staatliche und private Campingplätze. Grundsätzlich kann man sagen dass die privaten etwas mehr Komfort bieten, dafür aber auch teurer sind. Für eine Nacht auf einem staatlichen Campground kannst du mit ca. 15-25 Dollar pro Fahrzeug rechnen, während bei einem privaten Platz ca. 25-35 Dollar fällig werden.

Je früher du dir den Campervan sicherst, umso bessere Preise bekommst du in der Regel. Es hat sich deshalb bewährt, mindestens ca. 4-6 Monate im Voraus zu buchen. Denn gerade in der Hauptsaison werden die Miet-Womos schnell mal knapp und die Preise ziehen dann natürlich entsprechend an.
Hier findest du aktuelle Preise für Miet-Wohnmobile in den USA!

Da das Land so groß ist und verschiedene Klimazonen hat, kannst du die USA das ganze Jahr über bereisen – es gibt also keine pauschal „beste Reisezeit“. An der Ostküste ist das Klima vergleichbar mit Deutschland, d.h. im Frühjahr wird es schon langsam schön und man kann langsam den ersten Café draußen genießen. Die Sommermonate (Juni, Juli, August) sind dann die typischen T-Shirt-Monate, aber auch der September/Oktober ist meist noch angenehm. Dann beginnt auch der Indian Summer und zaubert mit seinen bunten Farben ein ganz besonderes Flair in die Naturlandschaften!
Ähnliches gilt übrigens für den Südwesten der Staaten.
Tipp: Wer es zeitlich hinbekommt, für den ist besonders der Frühling und Herbst eine gute Reisezeit, da dann deutlich weniger Touristen unterwegs sind.
Zwischen November und April ist Florida eine gute Anlaufstelle. Denn dann liegt die Temperatur bei angenehmen 23-24 Grad Celsius und die typische schwüle Hitze der Sommermonate mit Regenschauern ist auch endlich vorbei :)

Natürlich hängt die Größe des Tanks und der jeweilige Verbrauch von der Größe des Wohnmobils ab. Weit verbreitet ist aber ein Tank mit einem Fassungsvermögen von 103 Litern (27 Gallonen). Damit kommst du mit Rückenwind bis zu 600 Meilen weit (ca. 1000 km). Bei Fahrten mit vielen Steigungen ist der Spritverbrauch aber auch schnell mal bei 25-30 Liter auf 100km. Gut, dass Benzin und Diesel in den USA bedeutend günstiger sind als in Deutschland!

Anders als in Großbritannien und Australien fährt man in den USA auf der rechten Seite.

Die Amerikaner haben eine etwas andere Regel, und zwar ist es so: Wenn Autos aus zwei gleichrangigen Straßen aufeinandertreffen, hält man zuerst einmal an. Es hat dann derjenige Vorfahrt, der zuerst an der Kreuzung war. Anschließend wird immer wechselseitig gefahren.

Beispiel: An einer Kreuzung kommen 4 Autos aus allen 4 Himmelsrichtungen. Es darf zuerst derjenige fahren, der zuerst an der Kreuzung dran war. Kam derjenige z.B. aus der Süd-Richtung, darf als nächster die komplette Wechselseite fahren – in dem Fall also das Auto das aus Westen kam und auch das Auto das aus Osten kam. Danach wäre dann wieder die Nord-Süd Schiene dran.
Kommen zwei Fahrzeuge gleichzeitig an, wird durch Handzeichen geregelt wer zuerst fährt – das klappt übrigens erstaunlich gut :)

Es fallen derzeit ca. folgende Gebühren pro Fahrzeug an:

  • Grand Canyon Nationalpark: 30 US$
  • Zion Canyon Nationalpark: 30 US$
  • Bryce Nationalpark: 30 US$
  • Yellowstone Nationalpark: 30 US$
  • Olympic Nationalpark: 25 US$
  • Great Smoky Mountains Nationalpark: kostenlos!
  • Yosemite Nationalpark: 30 US$ (25 US$ von November bis März)
  • Acadia Nationalpark: 25 US$ von May bis Oktober, sonst kostenlos

Bei den meisten Anbietern ist es Voraussetzung, dass der Fahrer mindestens 21 Jahre alt ist und seinen Führerschein bereits seit mindestens 1 Jahr besitzt. Wer das Fahrzeug fahren will, muss auch im Mietvertrag aufgelistet sein.

In der Regel erlauben die Vermieter nicht, dass man auf Stränden und nicht befestigten Straßen fährt. Das leuchtet ein, da dort die Gefahr, das Wohnmobil zu beschädigen oder liegen zu bleiben, besonders groß ist.

Normalerweise ist es kein Problem, nach Kanada zu fahren. Mexiko und Alaska sind aber meistens verboten (Details findest du in den jeweiligen Mietbedingungen des Anbieters (unter dem kleinen Bildchen des Campmobils).

Highway in den USA Utah Utah Route 66 Endpunkt amerikanische Straße Meer und Küste in den vereinigten Staaten von Amerika

Du willst durch Kanada reisen? Dann solltest du auf unserer Info-Seite für Kanada vorbeischauen!

Tipps für deinen Wohnmobil-Trip durch die USA - inkl. der legendären Route 66

Unendliche Weiten, Wüsten, und Valleys: Kaum ein Land ist so vielfältig und faszinierend wie die USA. Am besten lassen sich die Naturwunder mit dem Wohnmobil erkunden: Abends der goldenen Sonne beim Untergehen im Nationalpark zuschauen, morgens inmitten unberührter Natur aufwachen.

Ein Womo bietet den unschlagbaren Vorteil, seine Unterkunft immer dabei zu haben und so ganz flexibel zu bleiben. Auf Camperhero.de findest du mit wenigen Klicks das perfekte Wohnmobil für deine USA-Reise zum günstigsten Preis!

Ich will die Route 66 mit dem Womo fahren!

Kein anderer Highway der Welt hat auch nur annähernd den legendären Status erreicht wie die Route 66, die in unzähligen Songs und Filmen vorkommt. Sie ist ca. 2400 Meilen lang und führt dich von Chicago nach Los Angeles. Je nachdem wie viel Zeit du dir nehmen möchtest, dauert sie ca. 12 Tage – weniger solltest du in keinem Fall einplanen, mehr ist immer eine gute Idee um auch mal an besonders schönen Fleckchen verweilen zu können. Dein Route 66 – Trip könnte so aussehen:

Tag 1: Chicago nach Springfield: 200 Meilen – 4 Stunden

Nachdem du ca. 180 Meilen auf der Interstate 55 in Richtung Springfield gefahren bist, hast du gleich schon ein gutes Gefühl für dein Wohnmobil entwickelt.
Springfield ist als Lincoln’s Heimatort ziemlich geschichtsträchtig, hier hat er gelebt und gearbeitet, und hier steht auch sein Grabmal.
Es gibt sogar ein kleines Dorf im Stil von 1830, in dem kostümierte Guides das Leben von damals nachstellen.
Außerdem finden hier Motorradrennen und Rennen mit antiken Autos statt, und natürlich gibt es auch einen klassischen Drive-In Diner!

Tag 2: Springfield nach St. Louis – 124 Meilen, 2-3 Stunden

Nachdem du den Mississippi überquert hast verlässt du Illinois und kommst nach Missouri. Übernachten kannst du mit deinem Wohnmobil z.B. auf dem St Louis West KOA Campground, der direkt an der Route 66 liegt.
Ganz in der Nähe liegt übrigens der Freizeitpark „Six Flags St. Louis“, der fantastische Fahrgeräte und Achterbahnen zu bieten hat, von entspannten Familien-Bahnen über High Speed Achterbahnen bis hin zu wirklich üblen Geräten für die ganz Harten.

Tag 3: St. Louis nach Springfield: 148 Meilen – 3 Stunden

Auf dieser Strecke kommst du mit deinem Wohnmobil an zwei fantastischen Nationalparks vorbei: Dem „Lone Elk Park“, in dem Bisons, Wasservögel, Elche und Rentiere leben, und dem „Route 66 State Park“. Dieser ist einer der beliebtesten Zwischenstationen bei den Route 66 Travellern! Als Übernachtungs-Platz biete sich Springfield/Route 66 KOA an.

Tag 4: Springfield nach Oklahoma City: 246 Meilen – 4-5 Stunden

Bevor du mit deinem Womo die Grenze nach Oklahoma überquerst kannst du noch einen kleinen Stop in Joplin einlegen. Hier steht das Haus, aus dem Bonny und Clyde damals nach einer Schießerei geflohen sind.
Es geht weiter nach Tulsa, der ehemaligen „Öl-Hauptstadt der Welt“, und dann über die Route 75 und Interstate 40 nach Oklahoma City. In Okemah findest du wieder einen Campingplatz zum Übernachten.

Tag 5: Oklahoma City nach Amarillo: 326 Meilen – 4-5 Stunden

Heute liegt ein ganz schön weites Stück Weg vor dir – aber es lohnt sich jede Meile! Du durchquerst Oklahoma und kommst „On the way to Amarillo“ nach Texas!
Entlang der Route kommst du an der Cadillac Ranch vorbei, einer Kunstinstallation westlich von Amarillo: Hier stecken Cadillacs kopfüber In der Erde und sind komplett mit Graffiti besprayt. Jeden Tag sehen sie anders aus, da die Besucher ausdrücklich ermutigt werden auch mal selbst zu sprayen :) Außerdem kannst du durch den Palo Duro Canyon fahren, ein fantastischer Ort und der zweitgrößte Canyon der USA!

Dort findest du auch einen Campingplatz wo du mit deinem Wohnmobil übernachten kannst.

Tag 6: Amarillo nach Tucumcari: 162 Meilen – 3 Stunden

Heute geht es weiter nach New Mexico! Auf deinem Weg über die Route 66 kommst du mit deinem Wohnmobil zum „Cactus RV Park“ in Tucumcari – ein super Ort, um auf deinem Weg in Richtung Albuquerque, (dem Wohnort von Walter White aus „Breaking Bad“), durchzuatmen.

Tag 7: Tucumcari nach Albuquerque: 185 Meilen – 3 Stunden 20 Minuten

Fahre südlich des Santa Fe National Forest weiter nach Albuquerque wo du dann z.B. auf der „Enchanted Trails RV Park and Trading Post“ eine Pause einlegen kannst. Der Campground ist umgeben von 3 mittlerweile verloschenen Vulkanen, und man blickt von dort auf Albuquerque herunter. Die flache Gebäudeform der ehemaligen Trading Post ist typisch für diese Region – und wurde schon mehrfach als Filmkulisse verwendet.

Tag 8: Albuquerque nach Flagstaff: 311 Meilen – 4-5 Stunden plus Stop

Der nächste Bundesstaat, den du mit deinem Wohnmobil ansteuerst ist Arizona: Nachdem du der Route 66 noch ein paar Meilen gefolgt bist kommst du nach Gallup – einem Städtchen von dem einige sagen dass es die „Hauptstadt der Indianer“ wäre, da es genau im Herzen der Native American Lands gelegen ist. Nur ein kleines bisschen westlich von Gallup beginnt dann auch schon Arizona, wo du in Flagstaff unterkommen kannst. Flagstaff ist das Einfallstor zum Grand Canyon – ruhe dich also erstmal gut aus, bevor du dich morgen mit deinem Womo aufmachst um diesen einzigartigen Nationalpark zu besuchen!

Tag 9: Flagstaff zum Grand Canyon: 73 Meilen – 1 Stunde 30 Minuten

In den letzten Tagen bist du ganz schön viel gefahren – heute kannst du es mal langsam angehen und die Natur auf dich wirken lassen: Du kennst den Grand Canyon schon von unzähligen Postern und Kalenderseiten – und heute bist du endlich einmal selbst dort!
Dein Campground für diesen Tag könnte z.B. der „Mather Campground“ sein. Wenn du dich dazu durchringen kannst deinen Wecker auf „sehr früh“ einzustellen wirst du morgen mit einem fantastischen Sonnenaufgang belohnt!

Tag 10: Grand Canyon nach Kingman: 191 Meilen – 3 Stunden

Steh mit der Sonne auf und fahre zur nächsten Etappe deiner Reise: Das hübsche Städtchen Seligman, das sich den Charme der alten Zeiten noch erhalten hat! Hier die Route 66 entlang zu fahren fühlt sich großartig an – so wie damals, als die Route noch die Haupt-Straße der USA war. Übernachten kannst du mit deinem Miet-Wohnmobil im Kingman KOA.

Tag 11: Kingman nach Barstow: 211 Meilen – 4 Stunden

Kurz nachdem du gestartet bist, überquerst du deine letzte Staaten-Grenze: Du kommst nach Kalifornien, und Los Angeles rückt mit jeder Meile näher :) Auf dem Weg solltest du auf jeden Fall im Mojave National Preserve halt machen. Hier kannst du u.a. einen genialen Blick auf die Kelso Dunes, die Marl Mountains und den „Cinema Dome“ mitnehmen. Vulkanische Formationen ziehen sich mit bizarren Formen durch die Wüstengegend, und kaktus-artige Joshua-Bäume hinterlassen immer wieder grüne Farbtupfer. In Barstow gibt es wieder eine Übernachtungs-Möglichkeit. Das Städtchen bietet übrigens auch jede Menge Museen – aber mal ehrlich, wäre ein saftiges Steak nicht irgendwie passender für jemanden, der gerade den Roadtrip seines Lebens hinter sich hat? Also auf zum Idle Spurs Steakhouse um die Ecke!

Tag 12: weiter nach Los Angeles: 135 Meilen – 2 Stunden 30 Minuten

Heute ist dein letzter Tag, den du on the road verbringst, bevor du dein Wohnmobil zurückgibst, das dir mittlerweile richtig an’s Herz gewachsen ist. Auch wenn ihr euch jetzt trennen müsst, die Erinnerung an diese Urlaubsliebe wirst du für immer behalten :)
Und vielleicht hast du ja noch ein paar Tage, um L.A. ausgiebig zu genießen!

Tipp: Hier findest du einen super Überblick über die verschiedenen Gegenden für Reisen durch die USA und die 5 Top-Ziele für Camper in den USA!

Erfahrungen mit CamperHero

Übrigens: Unsere Kunden bewerten uns im Durchschnitt mit 4.5 von 5 Sternen!

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